Martin Jäger Von FahrradJäger Mit Seinem Rennrad Am Hafen

Der HauptJäger unter den FahrradJägern

Ohne ihn könntest du heute nicht dein Lieblingsrad mit insect schützen. Denn ohne den Hauptjäger, gäbe es die FahrradJäger nicht! Hiermit darf ich euch den Chef des Unternehmens vorstellen, mit dem ich meine Interviewreihe angefangen habe.

Martin Jäger, 30, ist wie man bei den Startups so sagt, CEO (Chief Executive Officer) der FahrradJäger. Aber ganz unter uns: er ist, wie es selbst sagt, kein Chef – jedes Teammitglied bei FahrradJäger hat seinen eigenen Verantwortungsbereich und er hält nur die Fäden zusammen. Das scheint den FahrradJägern wichtig zu sein.
Martin ist als leidenschaftlicher Rennradfahrer zuständig für Produktentwicklung. Ihr könnt euch also sicher sein, dass er spezielle Ansprüche an insect hat 😉 Martin übernimmt zudem den Bereich der Finanzierung von FahrradJäger. Aber nun mal zu Martin wie er lebt und fährt:

Das ist Martin Jäger, Co-Founder und CEO bei FahrradJäger.

Das ist Martin Jäger, Co-Founder und CEO bei FahrradJäger.

1. Martin, wie sahen die Anfänge der FahrradJäger eigentlich aus?

„Turbluent! 

Die Anfänge waren sehr turbulent. Wir waren so voller Tatendrang, haben in so viele Richtungen gedacht und wollten unbedingt etwas bewegen. Am Anfang waren wir nur zwei Leute, die versuchten, so viel Zeit wie neben des Studiums möglich war, aufzubringen. Es war sehr nervenaufreibend und spannend, da wir nicht genau wussten, wo es eigentlich hin gehen sollte. Die Grundidee, gemeinsam etwas für die Sicherheit unser aller Fahrräder zu tun kam allerdings daher, dass mir hier in Rostock 5 Räder geklaut wurden.“

2. Was gehört für dich zu einem Arbeitstag mit den FahrradJägern?

„Wir sind momentan 6 feste Teammitglieder und 2 App-Entwickler. Oft sind wir alle im Büro, was toll ist, denn so sprudeln neue Ideen und Lösungsansätze von ganz alleine. Wichtig ist aber auch Zeit für sich alleine zu haben, konzentriert einer Aufgabe nachzugehen und sich immer wieder zu fragen: „Was hat am Ende der Nutzer davon?“. Zum Abspannen ist eine Runde am Kickertisch im Aufenthaltsraum geeignet. Ansonsten ist das E-Werk wirklich eine tolle Umgebung zum Arbeiten, das fällt immer wieder auf.“
Notiz an mich: E-Werk vorstellen 😉

3. Wie seid ihr auf das E-Werk als Arbeitsplatz gekommen?

„Genau wie wir auch, haben damals noch andere Start-Up Unternehmen nach einem geeignetem Ort für ihre Anfänge gesucht. Da Rostock relativ überschaubar ist, kennt man sich in dieser Szene. Christian Pietsch, Gründer von Gusti-Leder hat Nägel mit Köpfen gemacht und das E-Werk umgebaut. Als wir einen Platz angeboten bekamen, haben wir uns natürlich sehr gefreut und sind als erstes Start-Up dazugezogen.“

4. Wie kann man sich deinen Werdegang vorstellen?

„Nach dem Abi bin ich zur Bundeswehr gegangen und hab danach eine Ausbildung zum Bankkaufmann in Berlin gemacht. Anschließend bin ich nach Rostock gezogen und hab hier Ingenieurswesen studiert und tja, jetzt bin ich hier. Rostock ist eine schöne Stadt, in der man einfach sein sollte. Die Kontakte, die man hier knüpft, fühlen sich echt an und die Menschen hier sind einfach die besten. Wenn ich Zeit habe, fahre ich hier auch sehr gern Rennrad, was durch den ständigen Gegenwind hier noch extra motivierend gemacht wird. Gegenwind formt den Charakter, heißt es ja. So etwas gibt es auch nur in Rostock: Du fährst in die eine Richtung und hast Gegenwind, danach drehst du um und hast – Überraschung – wieder Gegenwind ;).“

Danke für diese interessanten Informationen Martin!

Nele:)

Martin-Jaeger-Rennrad

Martins gestohlenes Rad

Leute, aber mal im Stillen – ich habe mit Steffi gesprochen und sie hat ein wenig aus dem Nähkästchen über die wahre Geschichte hinter dem Moment der allerersten Idee zu  FahrradJäger geplaudert. Das möchte ich euch nicht vorenthalten!

Martin kam eines eigentlich sehr schönen Sommerabends wutentbrannt, stampfend, fluchend die Treppe zu unserer Wohnung hoch. Ich war gerade auf dem Balkon und habe mir die letzten Sonnenstrahlen ins Gesicht fallen lassen. Völlige Entspannung auf meiner Seite vs. regelrechtes Austicken auf Martins Seite. Was war passiert? Klar, das einzige, was ihn so wütend hätte machen können. Sein PINARELLO Rennrad war weg, gestohlen! Er randalierte sich also zum Balkon durch und verkündete lautstark, dass er diese Frechheit nicht auf sich beruhen lassen würde! Jetzt sei die Zeit gekommen, selbst aktiv zu werden, etwas zu unternehmen und zurückzuholen, was ihm gehört. Unheimlich beeindruckend: in diesem Moment fingen die Löwen an zu brüllen. Wir wohnten nicht weit vom Zoo und das tiefe Brüllen machte aus dem Vorhaben von Martin ein Versprechen.

 

 

 

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